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<title>Triptychon</title>
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<p>Ein <b>Triptychon</b> (<a href="Plural" title="Plural">Plural</a>: Triptychen, Triptycha; von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">τρίπτυχος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">tríptychos</span> „in drei Teile gefaltet, aus drei Lagen bestehend“)<sup id="cite_ref-GEMOLL_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-GEMOLL-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
ist ein dreigeteiltes <a href="Gem%C3%A4lde" title="Gemälde">Gemälde</a> oder eine dreiteilige <a href="Relief" title="Relief">Relieftafel</a>, die oft mit <a href="Scharnier" title="Scharnier">Scharnieren</a> zum Aufklappen verbunden sind und sich insbesondere als <a href="Andachtsbild" title="Andachtsbild">Andachts-</a> oder <a href="Altarretabel" title="Altarretabel">Altarbild</a> finden. Triptychen bestehen aus einer Mitteltafel und zwei meist schmaleren Flügeln, manchmal ergänzt durch einen Sockel (<a href="Predella" title="Predella">Predella</a>) unter dem Mittelteil. Ein Triptychon mit <a href="Christentum" title="Christentum">christlichen</a> Motiven und mit beweglichen Seitenteilen zum Verschließen des Mittelteils ist eine mögliche Form eines <a href="Fl%C3%BCgelaltar" title="Flügelaltar">Flügelaltars</a>.
</p><p>In Italien begann sich die Form des Triptychons im 15. Jahrhundert nach und nach aufzulösen, u.&nbsp;a. zugunsten der sogenannten <i><a href="Sacra_Conversazione" title="Sacra Conversazione">Sacra Conversazione</a></i> auf einer einzigen Bildtafel, wie schon in <a href="Fra_Angelico" title="Fra Angelico">Fra Angelicos</a> <i>Annalena-Altar</i> (kurz nach 1434).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Altäre zeigen zwar in der Unterteilung durch Bögen und bekrönende <a href="Bekr%C3%B6nung" title="Bekrönung">Giebel</a> noch die Form eines Triptychons, sind jedoch als eine große Szene gestaltet, wie <a href="Lorenzo_Monaco" title="Lorenzo Monaco">Lorenzo Monacos</a> <i>Marienkrönung</i> (1414) und <i>Anbetung der Könige</i> (ca. 1421) in den <a href="Uffizien" title="Uffizien">Uffizien</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Größe_und_Verwendungszweck"><span id="Gr.C3.B6.C3.9Fe_und_Verwendungszweck"></span>Größe und Verwendungszweck</h2></div>
<p>Die Größe eines Triptychons hängt stark von seiner Verwendung ab. Diese reicht von sehr kleinen Triptychen für die Mitnahme auf Reisen, beispielsweise dem <a href="Dresdner_Marienaltar" title="Dresdner Marienaltar">Dresdner Marienaltar</a> von <a href="Jan_van_Eyck" title="Jan van Eyck">Jan van Eyck</a> oder dem <a href="Meister_des_P%C3%A4hler_Altars" title="Meister des Pähler Altars">Pähler Altar</a>, über mittelformatige Tafeln wie dem <a href="Johannesaltar" title="Johannesaltar">Johannesaltar</a> eines <a href="Rogier_van_der_Weyden" title="Rogier van der Weyden">Rogier van der Weyden</a>, die sich dann in kleinen Kapellen oder privaten Andachtsräumen befinden, bis hin zu großen <a href="Altar" title="Altar">Altären</a>, die prominent in der <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> einer Kirche stehen, z.&nbsp;B. der <a href="Marienaltar_(Conrad_von_Soest)" title="Marienaltar (Conrad von Soest)">Marienaltar</a> von <a href="Conrad_von_Soest" title="Conrad von Soest">Conrad von Soest</a>.
</p><p>Bei den als Altären verwendeten Triptychen gibt es Unterschiede. In Italien waren sie oft nicht zum Aufklappen, beispielsweise das sogenannte <i>Frari Triptychon</i> von <a href="Giovanni_Bellini" title="Giovanni Bellini">Giovanni Bellini</a>. Allerdings wurden viele italienische Triptychen später auseinandergenommen und sind nicht mehr im Originalzustand erhalten. Manche Altäre waren sowohl vorne als auch hinten bemalt, wobei die hintere Seite in einer Klosterkirche meist nur vom Mönchschor aus zu sehen war. Ein bedeutendes Beispiel ist das sogenannte <i>Stefaneschi-Triptychon</i> von <a href="Giotto_di_Bondone" title="Giotto di Bondone">Giotto</a>.
</p><p>Daneben findet man besonders in Nordeuropa Altäre zum Aufklappen, bei denen man eine Alltagsseite (geschlossener Zustand) und eine Feiertagsseite (geöffnet) unterscheiden kann. Die Außenseiten sind meist schlicht gehalten, oftmals mit einer sehr reduzierten Farbpalette bis hin zu reinem <a href="Grisaille" title="Grisaille">Grisaille</a>. Im Gegensatz dazu stehen die aufwendigen, farbenprächtigen, in der <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a> auch mit <a href="Goldgrund" title="Goldgrund">Goldgrund</a> gemalten Innenseiten. Bei den Reisetriptychen haben die Außenseiten eine Schutzfunktion und sind deshalb auch einfacher gehalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalte_und_Motive">Inhalte und Motive</h2></div>
<p>Die Dreiteilung erlaubt eine Betonung von bestimmten Figuren oder Handlungen auf der Mitteltafel – in der christlichen Malerei beispielsweise Szenen mit <a href="Jesus" class="mw-redirect" title="Jesus">Jesus</a> oder einer <a href="Marienbildnis" title="Marienbildnis">Madonna</a>. Auf den Flügeln sind dann Nebenfiguren wie die Stifter oder andere mehr lokal wichtige Heilige oder Geistliche abgebildet. Weiterhin kann auch die zentral dargestellte Handlung mit vorausgehenden und nachfolgenden Szenen verknüpft und begleitet werden. Die Leserichtung des Triptychons ist dabei meistens von links nach rechts. Auch lassen sich weit auseinander liegende Geschehnisse miteinander verbinden: Das Triptychon <a href="Der_Heuwagen" title="Der Heuwagen">Der Heuwagen</a> von <a href="Hieronymus_Bosch" title="Hieronymus Bosch">Hieronymus Bosch</a> spannt den Bogen vom <a href="Garten_Eden" title="Garten Eden">Paradies</a> über die <a href="Welt" title="Welt">Welt</a> bis zur <a href="H%C3%B6lle" title="Hölle">Hölle</a>. Beim <i><a href="Das_J%C3%BCngste_Gericht_(Hans_Memling)" title="Das Jüngste Gericht (Hans Memling)">Jüngsten Gericht</a></i> von <a href="Hans_Memling" title="Hans Memling">Hans Memling</a> werden die Erlösten auf der linken Tafel und die Verdammten auf der rechten gezeigt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Moderne_Triptychen">Moderne Triptychen</h2></div>


<p>Das Triptychon findet sich auch in der Kunst des späten 19. und 20. Jahrhunderts – so das Aino-Triptychon des finnischen <a href="Br%C3%BCcke_(K%C3%BCnstlergruppe)" title="Brücke (Künstlergruppe)">„Brücke“</a>-Künstlers <a href="Akseli_Gallen-Kallela" title="Akseli Gallen-Kallela">Akseli Gallen-Kallela</a> – sowie in der Gegenwart.
Auf deutschsprachiger Seite sind hier insbesondere <a href="Otto_Dix" title="Otto Dix">Otto Dix</a>, <a href="Max_Beckmann" title="Max Beckmann">Max Beckmann</a> und <a href="Oskar_Kokoschka" title="Oskar Kokoschka">Oskar Kokoschka</a> zu nennen. Dabei sind die Themen nicht mehr auf das Religiöse fixiert: Bei Dix ist es der <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Erste Weltkrieg</a> und seine Folgen; bei <a href="Triptychon_(Max_Beckmann)" title="Triptychon (Max Beckmann)">Beckmann</a> und Kokoschka werden mythologische Geschichten und auch künstlerische Zitate von <a href="Alte_Meister" title="Alte Meister">Alten Meistern</a> neu zusammengesetzt. Auch <i><a href="Guernica_(Gem%C3%A4lde)" title="Guernica (Gemälde)">Guernica</a></i> von <a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picasso</a> und <a href="Barnett_Newman" title="Barnett Newman">Barnett Newmans</a> Serie <i><a href="Who%E2%80%99s_Afraid_of_Red%2C_Yellow_and_Blue" title="Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue">Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue</a></i> können als Triptychen und eine Auseinandersetzung mit ihnen angesehen werden. Ein weiterer Künstler, der Bilder als Triptychen anordnete, war der englische Maler <a href="Francis_Bacon_(Maler)" title="Francis Bacon (Maler)">Francis Bacon</a> (1909–1992).
</p><p>Auch heute entstehen Triptychen mit religiöser Thematik, bisweilen auch ungegenständliche Gemälde wie <a href="Gary_Stephan" title="Gary Stephan">Gary Stephans</a> <i>Trinität</i> aus dem Jahr 1984.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgewählte_Triptychen"><span id="Ausgew.C3.A4hlte_Triptychen"></span>Ausgewählte Triptychen</h2></div>




<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Italien">Italien</h3></div>
<ul><li><i>Kreuzigungstriptychon</i> von <a href="Duccio_di_Buoninsegna" title="Duccio di Buoninsegna">Duccio</a>, ca. 1305, Museum of Fine Arts, Boston</li>
<li><i>Kreuzigungstriptychon</i> von Duccio, ca. 1302–08, <a href="Royal_Collection" title="Royal Collection">Royal Collection</a></li>
<li><i>Madonna mit Kind und den Hl. Dominikus und Aurea</i> von Duccio, ca. 1315, National Gallery, London</li>
<li><i>Altarretabel von Cambridge</i> (<i>Erzengel Michael und Heilige</i>) von <a href="Simone_Martini" title="Simone Martini">Simone Martini</a>, ca. 1320, Fitzwilliam Museum, Cambridge</li>
<li><i>Stefaneschi-Triptychon</i> von <a href="Giotto_di_Bondone" title="Giotto di Bondone">Giotto</a>, ca. 1330, Vatikanische Museen, Rom</li>
<li><i>Triptychon des Hl. Proklos</i> von <a href="Ambrogio_Lorenzetti" title="Ambrogio Lorenzetti">Ambrogio Lorenzetti</a>, 1332, <a href="Uffizien" title="Uffizien">Uffizien</a>, Florenz</li>
<li><i>Triptychon des Hl. Michael</i> von Ambrogio Lorenzetti, Palazzo Corboli Museum, Asciano</li>
<li><i>Triptychon</i><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Taddeo_Gaddi" title="Taddeo Gaddi">Taddeo Gaddi</a>, 1333, Gemäldegalerie, Berlin</li>
<li><i>Kreuzigungstriptychon</i> von <a href="Spinello_Aretino" title="Spinello Aretino">Spinello Aretino</a>, 1395, Museu Nazionale di Villa Guinigi, Lucca</li>
<li>Triptychon <i>Madonna und Kind mit musizierenden Engeln und Heiligen</i> von <a href="Taddeo_di_Bartolo" title="Taddeo di Bartolo">Taddeo di Bartolo</a>, etwa 1395–97, <a href="Getty_Center" title="Getty Center">Getty Center</a>, Los Angeles</li>
<li>Triptychon <i>Madonna mit musizierenden Engeln und Heiligen</i> von Taddeo di Bartolo, um 1400, Oratorio di S. Caterina, Hospital Santa Maria della Scala, Siena</li>
<li><i>Marienkrönung</i> von Spinello Aretino, 1401, <a href="Accademia_di_Belle_Arti_(Florenz)" title="Accademia di Belle Arti (Florenz)">Accademia</a>, Florenz</li>
<li><i>Verkündigungstriptychon</i> von <a href="Lorenzo_Monaco" title="Lorenzo Monaco">Lorenzo Monaco</a>, 1410–15, Accademia, Venedig</li>
<li><i>Marienkrönung</i> von Lorenzo Monaco, 1414, Uffizien, Florenz</li>
<li><i>Triptychon des Jüngsten Gerichts</i> von <a href="Fra_Angelico" title="Fra Angelico">Fra Angelico</a>, ca. 1429, <a href="Gem%C3%A4ldegalerie_(Berlin)" title="Gemäldegalerie (Berlin)">Gemäldegalerie</a>, Berlin</li>
<li><i>Madonna mit Kind, Engeln und Heiligen</i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Fra Angelico, 1437, <a href="Galleria_Nazionale_dell%E2%80%99Umbria" title="Galleria Nazionale dell’Umbria">Galleria Nazionale</a>, <a href="Perugia" title="Perugia">Perugia</a></li>
<li><i>Linaiuoli-Tabernakel</i> von Fra Angelico, 1433, Museo di San Marco, Florenz</li>
<li><i>Marienkrönung</i> („<i>Marsuppini-Altar</i>“) von Filippo Lippi, 1441–45, <a href="Vatikanische_Museen" title="Vatikanische Museen">Vatikanische Museen</a>, Rom</li>
<li><i>Pala di San Zeno</i> von <a href="Andrea_Mantegna" title="Andrea Mantegna">Andrea Mantegna</a>, 1460, <a href="San_Zeno_Maggiore" title="San Zeno Maggiore">San Zeno Maggiore</a>, Verona</li>
<li><i>Uffizien-Triptychon</i> (<i>Anbetung der Könige</i> u.&nbsp;a.) von <a href="Andrea_Mantegna" title="Andrea Mantegna">Andrea Mantegna</a>, 1460er Jahre, Uffizien, Florenz</li>
<li><i>Triptychon der Madonna</i> von <a href="Jacopo_Bellini" title="Jacopo Bellini">Jacopo Bellini</a>, 1464–70, <a href="Accademia_(Venedig)" title="Accademia (Venedig)">Accademia</a>, Venedig</li>
<li><i>Triptychon der Kirchenlehrer</i> von <a href="Antonello_da_Messina" title="Antonello da Messina">Antonello da Messina</a>, ca. 1470 (diverse Museen)<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Triptychon von San Giorgio</i><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Carlo_Crivelli_(Maler)" title="Carlo Crivelli (Maler)">Carlo Crivelli</a>, 1470 (diverse Museen)</li>
<li><i>Altar des Hl. Vinzenz Ferrer</i> von <a href="Giovanni_Bellini" title="Giovanni Bellini">Giovanni Bellini</a>, ca. 1475, <a href="Santi_Giovanni_e_Paolo_(Venedig)" class="mw-redirect" title="Santi Giovanni e Paolo (Venedig)">Santi Giovanni e Paolo</a>, Venedig</li>
<li><i>Triptychon von Camerino</i><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Carlo Crivelli, 1482, <a href="Pinacoteca_di_Brera" title="Pinacoteca di Brera">Pinacoteca di Brera</a>, Mailand</li>
<li><i>Frari Triptychon</i> von Giovanni Bellini, 1488, <a href="Santa_Maria_Gloriosa_dei_Frari" title="Santa Maria Gloriosa dei Frari">Santa Maria Gloriosa dei Frari</a>, Venedig</li>
<li><i>Triptychon Johannes d. Täufers</i> von <a href="Cima_da_Conegliano" class="mw-redirect" title="Cima da Conegliano">Cima da Conegliano</a>, 1504–07, San Giovanni Battista, <a href="San_Fior" title="San Fior">San Fior</a></li>
<li><i>Pala Priuli</i> von Giovanni Bellini, ca. 1505, <a href="Museum_Kunstpalast" title="Museum Kunstpalast">Kunstpalast</a>, Düsseldorf</li>
<li>Sogenanntes <i>Polyptychon von Recanati</i> von <a href="Lorenzo_Lotto" title="Lorenzo Lotto">Lorenzo Lotto</a>, 1506–1508 (urspr. in der Kirche San Domenico) Pinacoteca Civica, <a href="Recanati" title="Recanati">Recanati</a></li>
<li><i>Averoldi Altar</i> von <a href="Tizian" title="Tizian">Tizian</a>, 1522, Santi Nazaro e Celso, <a href="Brescia" title="Brescia">Brescia</a></li>
<li>Sogenanntes <i>Polyptychon von Ponteranica</i> von Lorenzo Lotto, ca. 1525, Santi Vincenzo e Alessandro, Ponteranica</li>
<li><i>Triptychon mit Beweinung Christi</i> von <a href="Annibale_Carracci" title="Annibale Carracci">Annibale Carracci</a>, 1604, <a href="Galleria_Nazionale_d%E2%80%99Arte_Antica" class="mw-redirect" title="Galleria Nazionale d’Arte Antica">Galleria Nazionale d’Arte Antica</a>, Rom</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Niederländische_und_deutsche_Kunst"><span id="Niederl.C3.A4ndische_und_deutsche_Kunst"></span>Niederländische und deutsche Kunst</h3></div>
<ul><li><i><a href="Aachener_Altar" title="Aachener Altar">Aachener Altar</a></i> vom <a href="Meister_des_Aachener_Altars" title="Meister des Aachener Altars">Meister des Aachener Altars</a></li>
<li><i><a href="Dresdner_Marienaltar" title="Dresdner Marienaltar">Dresdner Marienaltar</a></i> von <a href="Jan_van_Eyck" title="Jan van Eyck">Jan van Eyck</a></li>
<li><i><a href="Marienaltar_(Conrad_von_Soest)" title="Marienaltar (Conrad von Soest)">Marienaltar</a></i> von <a href="Conrad_von_Soest" title="Conrad von Soest">Conrad von Soest</a></li>
<li><i><a href="Altar_der_Stadtpatrone" title="Altar der Stadtpatrone">Altar der Stadtpatrone</a></i> von <a href="Stefan_Lochner" title="Stefan Lochner">Stefan Lochner</a></li>
<li><i><a href="M%C3%A9rode-Triptychon" title="Mérode-Triptychon">Mérode-Triptychon</a></i> von <a href="Robert_Campin" title="Robert Campin">Robert Campin</a></li>
<li><i><a href="Kreuzigungstriptychon_(Rogier_van_der_Weyden)" title="Kreuzigungstriptychon (Rogier van der Weyden)">Kreuzigungstriptychon</a></i> von <a href="Rogier_van_der_Weyden" title="Rogier van der Weyden">Rogier van der Weyden</a></li>
<li><i><a href="Miraflores-Altar" title="Miraflores-Altar">Miraflores-Altar</a></i> von Rogier van der Weyden</li>
<li><i><a href="Johannesaltar" title="Johannesaltar">Johannesaltar</a></i> von Rogier van der Weyden</li>
<li><i><a href="Altar_der_sieben_Sakramente_(Rogier_van_der_Weyden)" title="Altar der sieben Sakramente (Rogier van der Weyden)">Sakramentsaltar</a></i> von Rogier van der Weyden</li>
<li><i><a href="Portinari-Triptychon" title="Portinari-Triptychon">Portinari-Triptychon</a></i> von <a href="Hugo_van_der_Goes" title="Hugo van der Goes">Hugo van der Goes</a></li>
<li><i><a href="Das_J%C3%BCngste_Gericht_(Hans_Memling)" title="Das Jüngste Gericht (Hans Memling)">Das Jüngste Gericht</a></i> von <a href="Hans_Memling" title="Hans Memling">Hans Memling</a></li>
<li><i><a href="Der_Garten_der_L%C3%BCste_(Bosch)" title="Der Garten der Lüste (Bosch)">Der Garten der Lüste</a></i> von <a href="Hieronymus_Bosch" title="Hieronymus Bosch">Hieronymus Bosch</a></li>
<li><i><a href="Der_Heuwagen" title="Der Heuwagen">Der Heuwagen</a></i> von Hieronymus Bosch</li>
<li><i><a href="Paumgartner-Altar" title="Paumgartner-Altar">Paumgartner-Altar</a></i> von <a href="Albrecht_D%C3%BCrer" title="Albrecht Dürer">Albrecht Dürer</a></li>
<li><i><a href="Heller-Altar" title="Heller-Altar">Heller-Altar</a></i> von Albrecht Dürer und <a href="Mathias_Gr%C3%BCnewald" class="mw-redirect" title="Mathias Grünewald">Mathias Grünewald</a></li>
<li><i><a href="Dillinger_Triptychon" title="Dillinger Triptychon">Dillinger Triptychon</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Moderne">Moderne</h3></div>
<ul><li><i>Hesperiden</i> und weitere von <a href="Hans_von_Mar%C3%A9es" title="Hans von Marées">Hans von Marées</a></li>
<li><i><a href="Der_Krieg_(Otto_Dix)" title="Der Krieg (Otto Dix)">Der Krieg</a></i> von <a href="Otto_Dix" title="Otto Dix">Otto Dix</a></li>
<li><i><a href="Gro%C3%9Fstadt_(Otto_Dix)" title="Großstadt (Otto Dix)">Großstadt</a></i> von Otto Dix</li>
<li>Diverse <a href="Triptychon_(Max_Beckmann)" title="Triptychon (Max Beckmann)">Triptychen</a> von <a href="Max_Beckmann" title="Max Beckmann">Max Beckmann</a></li>
<li><i><a href="Prometheus_(Kokoschka)" title="Prometheus (Kokoschka)">Prometheus</a></i> von <a href="Oskar_Kokoschka" title="Oskar Kokoschka">Oskar Kokoschka</a></li>
<li><i><a href="Thermopylae_(Kokoschka)" title="Thermopylae (Kokoschka)">Thermopylae</a></i> von Oskar Kokoschka</li>
<li><i><a href="Giovanni_Segantini#Das_Alpentriptychon" title="Giovanni Segantini">Alpentriptychon</a></i> von <a href="Giovanni_Segantini" title="Giovanni Segantini">Giovanni Segantini</a></li>
<li><i>Die Wiedervereinigung</i> von <a href="Eckhard_Buchholz" title="Eckhard Buchholz">Eckhard Buchholz</a></li>
<li>Triptychon zur „Luther-Dekade“ von Eckhard Buchholz</li>
<li><i>Mediterranean Sea View 2017</i> von <a href="Banksy" title="Banksy">Banksy</a></li></ul>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 329.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 327.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Triptychon von <a href="Elmar_von_Eschwege_(Maler)" title="Elmar von Eschwege (Maler)">Elmar von Eschwege</a> aus dem Jahre 1915. Es stellt die Eroberung <a href="Belgrad" title="Belgrad">Belgrads</a> durch das <a href="Reserve-Infanterie-Regiment_Nr._208" title="Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 208">Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 208</a> dar.</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Oper">Oper</h2></div>
<p>Auch die <a href="Oper" title="Oper">Oper</a> kennt Triptychen. Zumindest zwei Beispiele sind allgemein bekannt:
</p>
<ul><li>Puccinis <i><a href="Il_trittico" title="Il trittico">Il trittico</a></i>, bestehend aus den Opern <i><a href="Il_tabarro" title="Il tabarro">Il tabarro</a></i>, <i><a href="Suor_Angelica" title="Suor Angelica">Suor Angelica</a></i> und <i><a href="Gianni_Schicchi" title="Gianni Schicchi">Gianni Schicchi</a></i>, letzteres eine Komödie, uraufgeführt am 14. Dezember 1918 in der <a href="Metropolitan_Opera" title="Metropolitan Opera">Metropolitan Opera</a> von New York und</li>
<li><a href="Ernst_Krenek" title="Ernst Krenek">Kreneks</a> <i>Triptychon</i>, bestehend aus den Opern <i><a href="Der_Diktator_(Oper)" title="Der Diktator (Oper)">Der Diktator</a></i>, <i><a href="Das_geheime_K%C3%B6nigreich" title="Das geheime Königreich">Das geheime Königreich</a></i> und <i><a href="Schwergewicht_oder_Die_Ehre_der_Nation" title="Schwergewicht oder Die Ehre der Nation">Schwergewicht oder Die Ehre der Nation</a></i>, uraufgeführt am 6. Mai 1928 bei den <a href="Internationale_Maifestspiele" title="Internationale Maifestspiele">Internationalen Mai-Festspielen Wiesbaden</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Diptychon" title="Diptychon">Diptychon</a> (zweigeteiltes Bild oder Relief)</li>
<li><a href="Polyptychon" title="Polyptychon">Polyptychon</a> (mehrfachgeteiltes Bild oder Relief)</li>
<li><a href="Wachstafel" title="Wachstafel">Wachstafel</a> (rechteckige Schreibtafel aus Holz, ein- oder beidseitig mit Wachs beschichtet)</li>
<li><a href="Kodex" title="Kodex">Antike Kodizes</a> (Stapel beschrifteter oder zur Beschriftung vorgesehener Holz- oder Wachstafeln)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Marion_Ackermann" title="Marion Ackermann">Marion Ackermann</a> (Hrsg.): <i>Drei. Das Triptychon in der Moderne.</i> Kunstmuseum Stuttgart &amp; Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2327-5.</li>
<li><a href="Reinhard_Brandt" title="Reinhard Brandt">Reinhard Brandt</a> (Hrsg.): <i>Meisterwerke der Malerei. Von Rogier van der Weyden bis Andy Warhol.</i> Reclam, Leipzig 2001, ISBN 3-379-20013-1.</li>
<li><a href="Klaus_Gallwitz" title="Klaus Gallwitz">Klaus Gallwitz</a> (Hrsg.): <i>Max Beckmann. Die Triptychen im Städel.</i> Städtische Galerie im Städelschen Kunstinstitut, Frankfurt 1981.</li>
<li><a href="David_Ganz_(Kunsthistoriker)" title="David Ganz (Kunsthistoriker)">David Ganz</a> und Marius Rimmele (Hrsg.): <i>Klappeffekte. Faltbare Bildträger in der Vormoderne (= Bild+Bild Band 4).</i> Reimer, Berlin 2016, ISBN 978-3-496-01554-3.</li>
<li><a href="Friedhelm_Mennekes" title="Friedhelm Mennekes">Friedhelm Mennekes</a>: <i>Triptychon. Moderne Altarbilder in St. Peter Köln.</i> Insel, Frankfurt/Leipzig 1995, ISBN 3-458-16746-3.</li>
<li>Antje Maria Neuner: <i>Das Triptychon in der frühen altniederländischen Malerei. Bildsprache und Aussagekraft einer Kompositionsform.</i> Lang, Frankfurt 1995, ISBN 3-631-49122-0.</li>
<li>Caterina Limentani Virdis, Mari Pietrogiovanna: <i>Flügelaltäre. Bemalte Polyptychen der Gotik und Renaissance.</i> Hirmer, München 2002, ISBN 3-7774-9520-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Triptychon" class="extiw external" title="wikt:Triptychon">Wiktionary: Triptychon</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Triptychs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Triptychen</a></span></b>&nbsp;– Bilder und Mediendateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-GEMOLL-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-GEMOLL_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Gemoll" title="Wilhelm Gemoll">Wilhelm Gemoll</a>: <cite style="font-style:italic">Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch</cite>. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Triptychon&amp;rft.au=Wilhelm+Gemoll&amp;rft.btitle=Griechisch-Deutsches+Schul-+und+Handw%C3%B6rterbuch&amp;rft.date=1965&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=M%C3%BCnchen%2FWien&amp;rft.pub=G.+Freytag+Verlag%2FH%C3%B6lder-Pichler-Tempsky" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Altar aus dem ehemaligen Kloster San Vincenzo d'Annalena gilt als erste bekannte rechteckige Altartafel der Renaissance. Heute befindet er sich im Museo di <a href="San_Marco_(Florenz)" title="San Marco (Florenz)">San Marco</a>, Florenz. Gabriele Bartz: <i>Fra Angelico</i>, Könemann, Köln 1998, S. 34 und 37–38</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hauptbild: Madonna mit Kind und Stiftern, links: Geburt Jesu, rechts: Kreuzigung</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">auch: <i>Triptychon von Perugia</i></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Hauptbild ist die <i>Madonna mit Kind</i> in den Uffizien (Florenz), andere Bilder von Kirchenlehrern befinden sich heute über mehrere Museen verstreut.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Auch bekannt als <i>Polyptychon von San Giorgio</i>, Es befand sich ursprünglich bis 1803 in der Kirche San Giorgio in <a href="Porto_San_Giorgio" title="Porto San Giorgio">Porto San Giorgio</a>. Hauptbild ist die sogenannte <i>Madonna Cook</i>, die sich heute (2020) in der <a href="National_Gallery_of_Art" title="National Gallery of Art">National Gallery of Art</a>, Washington, befindet.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursprünglich in der Kirche San Domenico in Camerino.</span>
</li>
</ol>
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